Tomatensaft im Flugzeug – oder der Beitrag aus dem Sommerloch

Hallöööchen,

 

oder wie auch immer man einfach wieder in das Bloggedöhns einsteigt, nachdem man geschlagene vier Wochen kein Sterbenswörtchen von sich hören lassen hat. Und dann komme ich auch noch mit so einer kryptischen Überschrift hier angetanzt. Ja, ich bin ja selbst ein bisschen erschüttert. Aber die letzten Wochen waren einfach ziemlich turbulent (was nicht ganz der Wahrheit entspricht, weil ich eigentlich die meiste Zeit mit meinem Allerwertesten irgendwo am Strand saß und mir hab die Sonne auf mein Bäuchlein scheinen lassen). Mit turbulent meine ich deshalb schlicht ziemlich eingespannt. Erfolgreich habe ich nämlich die Ausläufe des letzten Semesters in die Ferne verdrängt und bin erstmal schön in den Urlaub geflogen. Und das gleich zweimal. Nach Teneriffa und nach Venedig ging es dabei für mich und diese beiden Reiseziele sind definitiv jeweils noch einen ganz eigenen kleinen (oder großen, ufert ja eh immer aus) Beitrag wert.

Die Rede ist natürlich von den heiß geliebten Hausarbeiten, die ich als Altlast aus dem letzten Semester mit mir rumschleppe und jetzt in Angriff nehmen muss. Um dann aber doch nicht ganz aus der Übung zu kommen und vor allem zu verhindern, dass mein Blog auch nur den leisesten Anblick einer Blogleiche annimmt, verfasse ich jetzt dieses kleine Schmuckstück hier.

Da viele Reiseziele (unter anderem Teneriffa) eben nur mit dem Flugzeug zu erreichen sind, befand ich mich die letzten Wochen gleich vier Mal eingeklemmt zwischen meinen Sitznachbarn und den gemütlichen Flugzeuglehnen. Ich bin wirklich kein Freund vom Fliegen und würde das Autofahren, aus rationaler Sicht natürlich sowieso völliger Unsinn, immer einem Flug vorziehen. Manchmal sind Reiselust und Flugangst aber schlichtweg unvereinbar und mit leichten Magenschmerzen habe ich mich dann eben in den Flieger begeben.

Was für mich bei einem Flug absolut nicht fehlen darf, ist der obligatorische Tomatensaft. Eigentlich bin ich alles andere als Freund von Gemüsesaft. Nicht einmal grünen Smoothies (trotz Superfruit und Superhype)  kann ich besonders viel abgewinnen. Und auch mit beiden Beinen fest auf dem Boden (meistens im Aldi) stehend,  würde ich im Leben nicht auf die Idee kommen, mir Tomatensaft in den Einkaufswagen zulegen. Allein die Vorstellung von gequetschten Tomaten mit Salz und Pfeffer (!) klingt für mich unter normalen Umständen abartig pervers.

Aber ausgerechnet im Flieger ist dieser seltsame Saft für mich absolut unverzichtbar. Ich weiß nicht einmal, ob ich ihn plötzlich besonders lecker finde, aber über den Wolken kann ich nicht genug davon bekommen.

Keine Ahnung, ob das eine Art Beschäftigungstherapie ist, um die Zeit im Flieger möglichst schnell totzuschlagen. Schließlich kann man das Zeug nicht herunter kippen so wie Wasser oder ne kühle Cola. Dazu kommt natürlich das richtige Abschmecken mit Salz und Pfeffer, das bei mir schon einige Minuten in Anspruch nehmen kann und dann wäre da noch die anschließende Warterei auf das Servicepersonal, damit ich den Tisch endlich wieder einklappen kann und nicht mehr Gefahr laufe mir bei jedem Ruck den Brustkorb zu quetschen.

 

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Natürlich weiß ich, dass ich bei weitem nicht die Einzige bin, die im Flieger plötzlich ein Faible für das Säftchen bekommt. Das Phänomen war schließlich schon oft Gegenstand diverser Forschungen und angeblich verändert der veränderte Luftdruck unsere Geschmacksnerven. Das sich das aber grade zum Vorteil des Säftchen so entwickelt, finde ich schon ziemlich verrückt.

Was auch immer es sein mag: ich wünsche euch allen einen tollen Sommer und wo auch immer es euch so hintreiben mag, lasst euch euren Tomatensaft an Board schmecken und genießt euren Urlaub in vollen Zügen! (Oder eben Schlücken :D)

 

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