Running Dinner – 3 Gänge, 3 Küchen

Hallihallo,

endlich melde ich mich dann auch mal wieder zurück! Wie man aus meinem letzten Blogbeitrag schon erahnen konnte, stecke ich mitten in dieser wunderbaren Zeit namens Klausurenphase. Tatsächlich verbringe ich grade einen Großteil meiner Zeit damit, verzweifelt vor irgendwelchen Lernzetteln rumzusitzen und alle fünf Minuten auf mein Handy zu starren. In Fachkreisen nennt sich das übrigens Lernen.

Nichtsdestotrotz ist meine Gehirnkapazität nur begrenzt und in der letzten Woche  habe ich mir mit meiner lieben WG mal einen Abend freigeschaufelt und wir haben an einem von Kommilitonen organisierten Running Dinner teilgenommen. Dieses Ereignis fand ich  so cool, dass ich es mir nicht nehmen lassen kann, ein bisschen darüber zu berichten!

Ich persönlich  war bis letzte Woche nicht wirklich vertraut mit der Konzeption von einem Running Dinner und konnte dementsprechend auch nur anhand des Namens erahnen, worum es bei der Sache so geht.

Ich versuch das Ganze mal so einfach wie möglich zu erklären, bin ich doch diverse Male schon gescheitert, das eigentlich simple Prinzip in passende Worte zu verpacken. Beim Running Dinner geht es darum,  gemeinsam mit seiner WG (oder Freunden, seinem Partner, was auch immer) drei Gänge in drei unterschiedlichen Küchen einzunehmen. Dabei werden Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch an unterschiedlichen Orten bzw. in ganz unterschiedlichen WG’s eingenommen. Clue bei der Sache ist, dass an jedem Gang immer andere Gäste und Gastgeber teilnehmen und man so die Chance hat, eine Menge neuer Leute kennen zu lernen sowie natürlich seine eigenen Kochskills unter Beweis zu stellen.

Kräftig in die Pedalen getreten haben uns unsere Gastgeber für die Vorspeise in einen schönen, sonnigen Garten an den Rand Lüneburgs gelockt. Gemeinsam mit einem Pärchen wurde uns von zwei Freundinnen mexikanisch serviert. Das Festmahl begann mit einem richtigen Paukenschlag. Guacamole, Quesadillas, Nachos, Korona und noch einige mexikanische Köstlichkeiten mehr haben den Gartentisch geziert. (Die Namen kann ich aufgrund meiner doch sehr begrenzten Spanischskills leider nicht mehr genau wiedergeben). Bei diesem ersten Gang stellte sich dann auch heraus, dass wir es hier grade mit den Gründerinnen des Lüneburger Uni Running Dinners zu tun hatten. Ne richtige Ehre war das für uns!

 

Der Hauptgang erwartete uns dann in einer WG direkt auf dem Campus der Universität. Freundlich wurden wir hier von einer GroßWG  in Empfang genommen und aßen bei Kerzenschein und toller Aufmachung gemeinsam mit einer weiteren zweier WG thailändisches Curry. Was soll ich sagen…Das essen war wirklich lecker und wirklich scharf. Die wahren Currykenner wissen natürlich, dass so ein thailändisches Curry keinen Ticken milder sein darf, für meine weniger in Schärfe erprobten Geschmacksnerven stellte sich das allerdings als eine kleine Challenge heraus. Auch wenn der thailändische Reisschnaps, den wir todesmutig als Absacker probierten, meinen Magen nochmal ganz schön auf die Probe gestellt hat, haben wir auch hier in entspannter Atmosphäre ziemlich coole Menschen kennen gelernt.

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Zum Nachtisch ging es dann zurück ins traute Heim. Mousse au Chocolate lagerte bei uns im Kühlschrank und wartete nur darauf, das Dinner gebührend zu vollenden. Das Mousse haben wir übrigens völlig vegan mit Kirchererbsenwasser zubereitet und waren dementsprechend nervös, ob die doch leicht salzige Note sich in der Zeit im Kühlschrank noch ein bisschen zurückbilden würde. Gemeinsam mit einer Mädels-WG und zwei weiteren Gästen konnten wir uns dann davon überzeugen, dass auch vegane Mousse ziemlich lecker sein kann und beendeten das Dinner erfolgreich und ziemlich, ziemlich vollgefressen.

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Abklingen lassen konnten wir diese verrückte Erfahrung dann in riesiger Runde im Biergarten, in der sich alle Dinner-Teilnehmer noch einmal trafen und die verschiedenen Speisen Revue passieren und die neuen Bekanntschaften festigen konnten. Das war schon ziemlich witzig. Über 20 sich teilweise völlig fremde Leute saßen hier vereint durch die doch manchmal schönste Sache der Welt: ESSEN!

 

 

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