Sommer mit Klausurenphase

It’s that time of the year again…

Moment, das hatten wir doch erst gestern! Noch mehr wehleidiges Festivalgejammer? Keine Sorge! Dieser Blogbeitrag beschäftigt sich mit einem anderen großen Ereignis, dass dummerweise genau zu selben Zeit stattfindet, uns aber das Vergnügen bereitet gleich zweimal im Jahr stattzufinden und sich auch leider nicht nur auf ein Wochenende beschränkt. Die Rede ist, wie sollte es auch anders sein, von der von Studenten heiß und innig geliebten Klausurenphase!

Klausurenphase…yaaay! Klausurenphase im Sommer…doppel yaaay!

Fällt es zumindest mir im Winter doch um einiges leichter, dieses alljährliche Schicksal über mich ergehen zu lassen, gestaltet sich die Hürde im Sommer noch um einiges höher. Das liegt nicht zuletzt an den vielen Out-Door-Prokrastinationsmöglichkeiten, die der Sommer uns mit seinen warmen Temperaturen und der wunderbaren Sonne bietet!

Im Grunde hilft es aber alles nichts. Auch im Sommer muss man da durch. Wir leiden. Und wir leiden alle zusammen. Egal ob fleißiges Bienchen, das schon während des Semesters jede Vorlesung zeitaufwendig nachgearbeitet hat oder typischer „Drucklerner“, der nur angesichts des drohenden Untergangs den Stift endlich in die Hand nehmen kann. Am Ende stehen wir alle vor der gleichen scheinbar unüberwindbaren Hürde, die sich Klausur, Hausarbeit oder auch „Assignment“ nennt.

Wir alle kennen sie: die Panik. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir Fleißlerner sind und uns die guten Noten nur so zufliegen oder ob wir um jede Nachkommastelle kämpfen müssen. Dieses mulmige Gefühl im Bauch und die damit verbundende Angst vor dem Scheitern begleitet uns alle.

Bei vielen von uns wandelt sich der Druck plötzlich in eine Sinneskrise, die uns alles  in Frage stellen lässt: „Lohnt sich das hier überhaupt?“, „Studier ich wirklich das richtige?“ und „Wie viel verdient man eigentlich so als Taxifahrer?“  Meistens macht uns das stärker. Die Krise überwunden, fühlen wir uns sicherer, in dem was wir tun.  Vor allem aber beruhigt es mich zu wissen, dass ich absolut nicht alleine bin mit meinen Gedanken. Wir leiden. Und wir leiden alle zusammen. Und am Ende gehen wir doch mit einem guten Gefühl aus der Sache, mit jeder Klausurenphase ein bisschen sicherer. Und ganz vielleicht auch ein bisschen besser vorbereitet, auf das, was sich Leben nennt.

Und falls ihr denkt, dass eurer Prokrastinationslevel schon ganz oben angekommen ist… Ich schreibe grade einen Blogbeitrag, statt zu lernen. Und habe mich im übrigen gerade eine Stunde damit beschäftigt, die besten „Daran merkst du, dass es Klausurenphase ist“-Sprüche zusammen zusuchen. Das Ganze will ich euch an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten!

 

Klausurenphase ist, wenn…

 man abends schon keine Lust hat ins Bett zu gehen, weil man weiß, dass die Highlights des nächsten Tages aus Kaffee holen und Mensaessen bestehen.

auf dem Weg in die Uni über die Straße gehen, ohne nach rechts und links zu gucken, plötzlich auch eine Option ist.

 die Ernährung aus Kaffee, Süßigkeiten und Nüssen besteht.

alle Kugelschreiber plötzlich leer geschrieben sind.

 man Lernkarten laminiert, damit die Tränen abprallen.

die Arztpraxen plötzlich voller Studenten sind.

der Handyakku Mittags um eins nur noch bei 2% ist.

 die Kosten für Kaffee zu Fixkosten werden.

man  keinen Platz mehr in der Bibliothek bekommst und man den ganzen Tag damit beschäftigt bist, einen freien Tisch zu suchen.

die Wohnung blitzblank ist.

Ein Gedanke zu “Sommer mit Klausurenphase

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