Low-Carb Tagebuch Eintrag 1. – Alles auf Anfang

Ja, man hört und liest ja immer so viel. Über Wunderdiäten, Superfoods, Detox und geniale Ernährungsweisen, die  garantiert dabei helfen in 2 Wochen auszusehen wie Heidi Klums jüngere Schwester oder in Kombination mit ein bisschen Sport wie Sophia Thiel höchstpersönlich! Die selbsternannten Ernährungsexperten und Fitnessguuurls sind dabei natürlich alle überzeugt, dass ihre Methode die effektivste von allen ist und dass man für den Suuuuperbody nur ein paar ganz einfachen kleinen Regeln folgen muss. Die einen zeigen mit dem Finger auf das lange als Wurzel allen Übels verteufelte Fett, während die anderen die Schuld ganz auf die bösen Kohlenhydrate schieben. Vielleicht ist es aber doch einfach nur die Avocado, die dich schlank und schön macht oder doch die morgendliche Hafer-Pflaumen-Chia-Bowl, die nebenbei auch noch super fancy aussieht und farblich mit der Ikea-Blumenbettdecke matcht, die gefühlt JEDES Mädchen auf diesem Planeten (mich übrigens eingeschlossen) ihr eigenen nennen darf.  Es ist absolut verwirrend. Mir ging das lange Zeit genauso, dass ich blind durch den Ernährungsjungel geirrt bin und gefühlt jede zweite Liane gegen den Kopf gebrettert bekommen habe.

Das erste Problem dabei ist schon ziemlich offensichtlich: Jeder Körper ist anders und aus diesem Grund kann es nicht DIE eine Wunderernährung geben. Das zweite Probleme ist, dass man ohne sie ausprobiert zu haben tatsächlich gar nicht wissen kann, welche Ernährung zum eigenen Körper am besten passt. Aus diesem Grund ist es vielleicht doch sinnvoll, den verschiedenen Trends eine Chance zu geben, um letztendlich zu entscheiden, mit welcher Ernährung der eigene Körper cool ist und was längerfristig den größten Erfolg bringt. (Ausgenommen von dieser Regel ist definitiv die Schokoladendiät und was sich die Menschen noch so alles ausdenken, um ja nicht auf diverse Lebensmittel verzichten zu müssen). Natürlich spielt auch die Motivation dabei eine Rolle. Schließlich sollte der Anreiz  nicht sein, in 10 Tagen den Körper um die Hälfte zu reduziere, sondern längerfristig glücklich und dabei vor allem GESUND zu sein.

Mir geht es in erster Linie darum, neben dem Sport durch die Ernährung ein bisschen mehr aus dem rausholen zu können, für das ich mich 4x wöchentlich ins Fitnessstudio quäle. Zurzeit bin ich einfach nicht zufrieden mit dem Aufwands-Ergebnis-Verhältnis und das ist natürlich ziemlich frustrierend, wenn man eine ganze Menge Zeit und natürlich auch Geld (hallo, Mcfit: 19,90€) in den Körper und das damit eingehende Wohlergehen investiert und trotzdem nicht das erhoffte Resultat erlangt.

Ich hab mich also dazu entschieden, die altbewährte und bereits viel rezipierte Low-Carb Methode auszuprobieren, um zu schauen, ob es vielleicht die vielen Kohlenhydrate sind, die meinen „Shapingprozess“ (mir ist tatsächlich kein weniger schlimmes Wort eingefallen, mein Vorhaben verständlich zu beschreiben) ein bisschen blockieren. Mir ist natürlich bewusst, dass Kraftsport und Low-Carb nicht grade die besten Freunde sind, aber wenn ich hier von Low-Carb spreche, dann meine ich auch Low-Carb und ganz bestimmt nicht No-Carb. Ich mache das ganze nämlich so, wie es sich für mich am besten anfühlt und von dem ich meine, dass ich das längerfristig überhaupt irgendwie realisieren kann. Denn ganz ehrlich: Pizza ist life. Und so ganz ohne Nudeln, Reis und den ganzen anderen leckeren Getreidekram geht es dann halt leider doch nicht.

Als Ziel hab ich mir deswegen vorgenommen, erst einmal ganz easy in das Pizzalose Leben einzusteigen und zumindest an Nicht-Trainingstragen zu versuchen, die Barilla-Packung im Schrank stehen zu lassen.  Auch an Trainingstagen will ich das ganze zumindest so reduzieren, dass ich mir nur direkt nach dem Sport Kohlenhydrate gönne und meinen sonst aus Brot und Nudeln bestehenden Ernährungsplan dementsprechend umstrukturiere.

Da das tatsächlich nicht das erste Mal ist, dass ich mir so ein verrücktes Vorhaben in den Kopf gesetzt habe, weiß ich, dass das selbst in der Form alles andere als einfach wird und dennoch will ich einfach wissen, was dran ist, an diesem Low-Carb Hype und ob die bisher eher ein bisschen düster behaftete Vorstellung ohne Brot und Nudeln (ich kann sie nicht oft genug erwähnen) vielleicht im Laufe der Zeit ein bisschen aufklart.

Mit Magerquark, Nüssen, Gemüse und Obst bewaffnet starte ich ab diese Woche gaaaaanz offiziell in das Low-Carb Tagebuch und bin gespannt, was ich euch und im Grunde auch mir darüber berichten kann!

 

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