Nutella – Eierlikör – Kuchen

Da auch ich mich nicht nur von Joghurt und Obst ernähren kann (Low-Carb halt…) und es obendrein auch noch einen feierlichen Anlass gegeben hat, hab ich gestern nach ziemlich langer Zeit für den Geburtstag eines Freundes mal wieder einen meiner absoluten Lieblingskuchen gebacken.

Kleine Entwarnung für alle, die sich nicht grade als Eierlikörfans bezeichnen würden und auch sonst eher einen Bogen um potentiell alkoholhaltige Gebäckstücken machen: Der Kuchen schmeckt wirklich 0 nach Alkohol, ziemlich begrenzt nach Eierlikör (also auch nicht wirklich wie ein klassischer Eierlikörkuchen), und trotzdem hat er so eine gewisse, ziemlich leckere Note.

 

Zutaten

4 EL Nutella (Nusskati geht auch klar, glaubt mir)

250 ml Eierlikör

250 ml Rapsöl

5 Eier (M)

120g Weizenmehl

130g Kartoffelmehl

1 Pck. Backpulver

1 Pck. Vanillezucker

250g (Puder)-Zucker

1 Prise Salz

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Infos

Der wahre Nutellakenner wird gleich nach dem Zutatenbild wohl empört anmerken, dass es sich ja dort überhaupt gar nicht um Nutella handelt, sondern um die billige Aldi-Version Nusskati (Klassenreisenaufstrich). Habt natürlich recht. Eigentlich gehört da echtes Nutella rein und im Idealfall würde ich das auch tun, weil Nutella schon so der Porsche unter den Schokocremes ist und Nusskati eher so lowlevel. Und dann wäre da ja auch der Name vom Kuchen, der ja auch ganz deutlich auf Nutella hinweist. Aber ich bin eben Student und hab wirklich nicht eingesehen  4€ für beinah ein Kilo Nutella, von dem ich circa 4 Löffel verwende, auszugeben. Also verzeiht mir. Ich war übrigens selbst ein bisschen überrascht, dass ich beim Endergebnis eigentlich wirklich so gut wie keinen Unterschied zu Nutella geschmeckt habe.

Ihr könnt übrigens auch statt des Kartoffelmehls 250g Weizenmehl verwenden (für den Fall, dass ihr grade keines Zuhause habt oder zu faul seid extra welches zu kaufen), das schmeckt im Endeffekt wirklich gleich. Allein die Konsistenz ist ein kleines bisschen weniger fluffig, wenn ihr auf das Kartoffelmehl verzichtet.

Das gleiche gilt auch für den Zucker. Geht auch problemlos mit „normalem“ weißem Zucker.

 

Rezept

Backofen auf 160° Umluft oder 180° Ober-/Unterhize vorheizen.

Eier, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel werfen und schön schaumig rühren. Wahlweise einfach mit einem Handrührgerät. Während des Rührens den Eierlikör sowie das Rapsöl unter rühren, bis alles eine cremige Masse ergibt. Zuletzt noch die Prise Salz, Mehl, Kartoffelstärke und das Backpulver in die Schüssel geben und alles gut verrühren. Vergesst nicht das Backpulver vorher mit dem Mehl zu vermischen, damit keine unschönen Backpulverklümpchen im Kuchen lungern. Ich vergesse das nämlich gerne mal.

Eine Kranzkuchenform (oder was ihr halt so dahabt) einfetten und 2/3 des Teiges in die Form füllen. Den restlichen Teig mit dem Nutella vermischen. Je nachdem wie schokoladig ihr das ganze haben wollt, könnt ihr natürlich auch einen Löffel mehr oder weniger dazugeben.

Anschließend den Nutellateig aus der Schüssel in die Form mit dem restlichen Teig gießen und ab damit in den Ofen! Der Kuchen muss so ungefähr 1 Stunde in den Ofen! Immer mal gucken, wie dunkel er schon ist. Generell soll der Kuchen aber ziemlich fluffig und leicht „matschig“ sein. Das Wort matschig klingt jetzt zwar nicht grade einladend, aber jeder der schon mal einen richtigen geilen Brownie gegessen hat, weiß genau was ihn erwartet!

 

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